Gründer & President 


Kancho Hagen Behboudi

Dieser Philosophie folgend, wie die Dinge in der Welt sich entwickeln und verändern, muss sich das traditionelle Karate an die moderne Welt anpassen. Auch die berühmten Gründer der Vergangenheit, die ihr Leben dem Karate widmeten, erkannten die Notwendigkeit für Veränderung, als sie ihren eigenen Stil entwickelten. Heute haben sich die Anforderungen an einen Karateka des 21. Jahrhunderts im Vergleich zu denen des ehemaligen Karateka verändert. Der moderne Karateka muss vielseitig kämpferisch ausgebildet sein. Er muss ein abgerundetes Wissen über jede Art von Kampfkünsten vorweisen, damit er weniger Angriffsfläche bietet. Aus diesem Grund gründete Kancho Hagen Behboudi am 20. Mai 2007 seine eigene Organisation namens INTERNATIONALE KYOKUSHINDO ORGANISATION. Kyokushindo ist ein brandneuer Vollkontakt Karate-Stil, der durch eine Mischung von Kyokushinkai Karate, Judo, Ju-Jitsu, Aikido, Boxen, Ringen, Kendo und Iaido gekennzeichnet ist. Kancho Hagen Behboudi hat über 30 Jahre Erfahrung im MMA (Mixed Martial Arts). Unter anderem war er Referatsleiter für Kyokushinkai in Deutschland und von zwei Kyokushinkai Organisationen in Japan und hat den 6. Dan im Kyokushinkai Karate sowie den 7 und 8. Dan im Kyokushindo. Als Veteran der spezialisierten Einsatzkräfte der Iranischen Arme wurde Kancho Hagen Behboudi besonders im Soldatennahkampf ausgebildet. Dort war er auch als Ausbilder für die Einsatzkräfte tätig. Darüber hinaus hat er über 12 Jahre Erfahrung als Sicherheits-Manager und Ausbilder für Eingriffs- und Sicherungstechniken. Basierend auf der Grundlage seiner enormen Erfahrungen und Kenntnisse war Kancho Hagen Behboudi immer der Meinung dass ein allumfassender Karate-Stil noch nicht existierte. Obwohl er wusste, dass jede Kampfkunst über speziell einzigartige Techniken und besondere philosophische Absichten verfügt, kombinierte er in seinem Karate-Stil alle Vorteile die nach seinem Ermessen noch fehlten. So fehlten im Kyokushinkai einige Techniken wie zum Beispiel Griff-Techniken, Wurf-Techniken, Stockkampf und Bodenkampf, obwohl es als stärkster Karate-Stil bekannt ist. Kyokushindo besteht aus einem speziellen System. Die Kämpfer trainieren ohne jegliche Schutzausrüstung. Sie werden durch spezielle Abhärtungsübungen auf einen Kampf vorbereitet. Allerdings wird auf Turnieren wert darauf gelegt, dass alle Kämpfer unverletzt bleiben. Aus diesem Grund müssen Kämpfer mit Kopf- und Gesichtsschutz, fingerfreien Handschuhen sowie Tief- und Schienbeinprotektoren kämpfen. Dieses Kampfsystem eignet sich besonders für militärische und polizeiliche Einsatzkräfte sowie Sicherheitspersonal, da diese durch ihren Auftrag häufig zur Selbstverteidigung gezwungen werden. Kyokushindo bedeutet: „Der Weg der absoluten Wahrheit“ Kyokushindo folgt dem Ideal eines modernen Samurai. Die Kämpfer sind extrem zäh und hart. Andererseits wird das Risiko einer Verletzung durch die Bereitstellung geeigneter und komplexer Schutzkleidung verringert. Dies basiert auf der Idee, dass Kämpfer hart und realistisch, ohne sich dabei schwere Verletzungen zuzuziehen, kämpfen können. Durch den Kampf mit diesen Schutzausrüstungen hat sich die Chance erhöht, Kyokushindo als Olympische Sportart einzuführen. Kyokushindo versucht auch, neue Maßstäbe in seinem organisatorischen Rahmen zu schaffen. Unter Berücksichtigung länderspezifischer Unterschiede, ist das Ziel der Internationale Kyokushindo Organisation (IKO) Entwicklungs- und Schwellenländern mit finanziellen Mitteln zu unterstützen. Sobald die IKO aufgebaut und eine finanzielle Basis für diese Unterstützung erreicht hat, wird ein internationaler und unabhängiger Ausschuss eingesetzt um sich mit diesem Thema zu befassen. Die IKO hat die Absicht die Kämpfer für ihre Anstrengung auf Turnieren mit einem Preisgeld zu belohnen. Kancho Hagen Behboudi ist sich bewusst wie viel zeit, Kraft und Geld die Kämpfer in ihre Kampfvorbereitung investieren. Hoffentlich haben ihnen die oben genannten Erklärungen aufgezeigt, dass Kyokushindo eine revolutionäre Art von Karate ist. Im Gegensatz zu anderen „neuen“ Stilen die ohne überdachte Änderungen nur den Namen und das Symbol geändert haben, ist Kyokushindo wirklich neu. Es besitzt eine Philosophie die mit dem traditionellen Karate verknüpft ist, gibt jedoch auch neue Aspekte vor. Kyokushindo ist ein moderner, neuer und flexibler Karate-Stil, welcher sich mit jeder Kampfsituation messen kann und frei von Vorurteilen gegen jede Nationalität, Ethik oder Religion ist.

„OSU“

Kancho Hagen Behboudi
Gründer & Präsident der
Internationale Kyokushindo Organisation